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Reise-Blog Vietnam

Jeannette Holder unterwegs in Vietnam

Endlich ist es soweit: Meine Reise nach Vietnam beginnt. Mit dem neuen Dreamliner B787-9 der Vietnam Airlines fliege ich am Nachmittag von Frankfurt nach Saigon.

Nach knapp 10,5 Stunden Flugzeit erreiche ich schließlich am frühen Morgen das quirlige Saigon. XIN CHAO! Willkommen in Vietnam! Die Metropole Ho-Chi-Minh-Stadt, die heute von den Einwohnern immer noch „Saigon“ genannt wird, ist mit einer Einwohnerzahl von etwa 8 Millionen Vietnams größte Stadt. Hier pulsiert das Leben. Obwohl die modernen Hochhäuser längst die Skyline von Saigon dominieren, gibt es immer noch viele schöne Beispiele der französischen Kolonialarchitektur zu entdecken. Nachdem mich mein Reiseleiter und mein Chauffeur willkommen geheißen haben, fahren wir zu meiner Unterkunft für die nächsten zwei Nächte: The Reverie Saigon. Schon allein die Eingangshalle und die Rezeption dieses exklusiven Hotels versetzen mich ins Staunen. Das Reverie ist das höchste Hotel der Stadt und durch seine zentrale Lage im Herzen von Saigon der optimale Ausgangspunkt, um die Stadt zu entdecken. Nicht umsonst gehört es zu den Leading Hotels of the World: Eine hochwertige Ausstattung, luxuriöse Zimmer und Suiten, ein perfekter Service und grandiose Ausblicke machen den Aufenthalt in diesem Hotel unvergesslich.

Bild: Hotel Reverie

Mit dem Boot zu den Tunneln von Cu Chi

Nach einer kurzen Ruhepause starte ich zu meiner ersten Tour: Mit dem Boot geht es auf dem Saigon River nach Cu Chi, um das weit verzweigte Tunnelsystem zu entdecken. Die Bootstour ist eine interessante Alternative zur Autofahrt und bietet einen ersten spannenden Einblick in das Leben der Vietnamesen an und auf dem Fluss. Während der Bootsfahrt wird ein leckeres vietnamesisches Mittagessen serviert. Schließlich erreiche ich Cu Chi und besichtige die Sektion Ben Dinh. Hier wird mir erstmals das unglaubliche Ausmaß des Tunnelsystems von Cu Chi bewusst. Neben den Tunneln wurden sogar Schlafräume, Klassenzimmer und Krankenzimmer unter der Erde erbaut. Ich wage mich für ein kurzes Stück in die engen Tunnel und bin froh, als ich wieder Tageslicht sehe. Auf dem Landweg geht es schließlich wieder zurück nach Saigon.

Bild: Boot auf dem Saigon River

Kochkurs auf vietnamesisch

Ein neuer Tag beginnt und ich mache mich auf den Weg zum Kochstudio „Grain“ von Luke Nguyen im Zentrum von Saigon. Hier werde ich heute im Rahmen eines halbtägigen Kochkurses die Besonderheiten der vietnamesischen Küche kennenlernen. Luke, gebürtiger Vietnamese, hat mehrere Jahre an verschiedenen Orten der Welt gelebt und sich mit der Eröffnung seines Kochstudios nun einen Traum erfüllt. Ausgestattet mit einer eigenen Kochstation und zahlreichen Kochutensilien, frischen Zutaten und ausreichend Getränken, kreiere ich in den nächsten Stunden ein leckeres 4-Gänge-Menü, welches gleich im Anschluss verspeist wird. Mit vollem Bauch und ganz viel Begeisterung gegenüber der vietnamesischen Küche verlasse ich das Kochstudio. 

Ein Kochkurs in Vietnam

Die Highlights von Saigon

Mit meinem Reiseleiter fahre ich nach Cholon, dem Chinatown von Saigon, wo ich einen lokalen Markt sowie die Thien Hau Pagode besichtige. Anschließend widme ich mich den Highlights von Saigon, wie dem Präsidentenpalast, der kolonialen Kathedrale Notre Dam und dem alten Postamt. Einen stilvollen Ausklang bietet schließlich der Besuch der „My Village“-Show, die im prunkvollen Stadttheater aufgeführt wird. My Village ist eine Verschmelzung von atemberaubenden Zirkusaufführungen, faszinierender Akrobatik und rhythmischen Tänzen, die mit traditioneller vietnamesischer Volksmusik kombiniert werden. Am Abend besuche ich das stylische Ly Club Restaurant sowie eine Rooftopbar, wo ich den Ausblick auf die Skyline Saigons genieße.

Die Skyline von Saigon

Mit dem Jeep nach My Son

Am nächsten Tag verlasse ich Saigon und fliege weiter nach Danang. Hier erwartet mich mein nächster Reiseleiter und wir starten zu einer abenteuerlichen Jeeptour nach My Son. Nach einer ca. zweistündigen Fahrt über ruhige Straßen entlang malerischer Dörfer erreiche ich das Areal von My Son. Zu Fuß mache ich mich auf zu den Tempelruinen des ehemaligen Champa-Königreichs, die vom 7. - 13. Jahrhundert erbaut wurden. Die mystische Atmosphäre lädt zum Verweilen ein und es bieten sich immer wieder neue Motive für tolle Schnappschüsse. Pünktlich zum Sonnenuntergang fahren wir wieder zurück. Am Abend erreiche ich schließlich mein Hotel: The Nam Hai Hoi An. Inspiriert von der weitreichenden vietnamesischen Geschichte, ist die Architektur und die Ausstattung des Resorts ein beeindruckendes Spiel mit Wind und Wasser, das an die Philosophie des Feng Shui angelegt ist. Direkt am ruhigen Strand gelegen und mit drei Pools sowie einem tollen Spa ausgestattet, bietet das Resort die besten Voraussetzungen für pure Entspannung. Insgesamt 60 One-Bedroom-Villen und 40 Pool-Villen liegen verstreut in dem weitläufigen Areal. 

Hotel The Nam Hai Ho

Mein Tipp: Gönnen Sie sich hier eine Poolvilla und nutzen Sie die exklusiven Vorteile, wie beispielsweise einen privaten Butler-Service oder kostenlose Getränke und Snacks vor dem Abendessen von 18 - 19 Uhr!

Nach einem entspannten Morgen am Pool, mache ich mich am Nachmittag auf den Weg ins beschauliche Hoi An. Zunächst besuche ich eine Stiftung, die benachteiligten Menschen hilft, eine Gemeinschaft zu finden und sich mit einem Handwerksberuf ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Während ich meine eigene kleine Laterne bastele, erfahre ich interessante Fakten über die Stiftung und das Leben der Menschen. Hoi Ans Laternen sind weltweit bekannt und verleihen dem Städtchen einen unvergleichbaren Charme. Es bleibt noch Zeit für einen gemütlichen Spaziergang durch die antiken Gassen sowie einen Stopp an der Japanischen Brücke. Natürlich dürfen auch die ein oder anderen Souvenirs nicht fehlen, schließlich eignet sich keine Stadt besser zum gemütlichen Shopping als Hoi An. Mein Abendessen genieße ich mit direktem Blick auf den Fluss und die Altstadt im empfehlenswerten Mango Mango Restaurant. Hier wird in einem legeren Ambiente frische, vietnamesische Fusion Küche auf hohem Niveau serviert.

Die Laternen von Hoi An

Mit der Vespa auf die Insel

Der letzte Tag in Zentralvietnam beginnt. Heute schwinge ich mich auf den Rücksitz einer Vespa und erkunde das beschauliche Hinterland Hoi Ans. Auf kleinen Straßen fahren wir vorbei an verlassenen Dörfern auf eine kleine Insel, wo wir eine Bootswerft und mehrere lokale Familien besuchen, die mit der Herstellung von Bastmatten oder dem Verkauf von frischen „Banh Dap“ (Reiscracker mit Sesam) ihren Lebensunterhalt verdienen. Dadurch bekomme ich einen authentischen Einblick in das traditionelle Leben der vietnamesischen Landbevölkerung. Nach einer kleinen Kaffeepause in einem lokalen Café, welches frisch gerösteten Tropfkaffee serviert, fahren wir weiter über eine 300m lange Bambusbrücke. Das Mittagessen wird in einem kleinen Restaurant mit fantastischem Ausblick auf die Reisfelder serviert. Frisch gestärkt und mit leichtem Sonnenbrand auf den Beinen, bringt mich mein Vespafahrer Lui wieder zurück ins Hotel.

Vespafahrt in Hoi An

Von Danang nach Hanoi

Am Nachmittag verlasse ich Zentralvietnam und fliege von Danang weiter in die Hauptstadt. Hanoi ist eine einzigartige und charmante Stadt mit begrünten Boulevards, dem idyllischen Hoan Kiem See und interessanten architektonischen Bauwerken. Die historische Altstadt ist ein Gewirr von kleinen Gassen, das vermutlich in ganz Asien einzigartig ist.

Hanoi in der Nacht

Zu Besuch bei Familie Tien

Nach einem zeitigen Frühstück werde ich am nächsten Tag von meinem Reiseleiter und meinem Chauffeur abgeholt. Wir fahren in einen Vorort von Hanoi zur Familie Tien, wo ich einen authentischen Einblick in das Großstadtleben einer vietnamesischen Familie bekomme. Touristen gibt es hier noch nicht. Herr Tien begrüßt meinen Reiseleiter und mich und führt uns durch das Gassengewirr zu einem lokalen Markt. Während mir immer wieder neue exotische Köstlichkeiten zum Probieren gereicht werden, beobachte ich das bunte Treiben, das sich hier abspielt. Wir spazieren weiter und erreichen schließlich eine schöne Pagode, wo die Mönche noch heute einkehren, um zu beten. Anschließend besuchen wir das Haus der Familie Tien. In einer kleinen Seitengasse haben sie sich hier auf drei Etagen niedergelassen und erzählen mir bei einer Tasse Tee und kleinen Snacks von ihrem täglichen Leben. Am Nachmittag besichtige ich schließlich die Hauptsehenswürdigkeiten von Hanoi. Das Ho Chi Minh-Mausoleum, seine private Residenz und die Ein-Pfahl-Pagode stehen auf dem Programm. Natürlich darf auch der fantastische Tempel der Literatur, der im Jahre 1070 als Vietnams erste Universität erbaut wurde, nicht fehlen. Um einen weiteren Einblick in die vietnamesische Kultur zu bekommen, besuche ich am Abend das traditionelle Wasserpuppentheater - eine Kunstform, die nur in Vietnam verbreitet ist. Die Puppen werden unter der Wasseroberfläche von Stangen gesteuert. Mit musikalischer Begleitung eines kleinen Orchesters, werden Szenen aus dem Landleben sowie der Mythologie nachgespielt. Nach einem ereignisreichen Tag schlendere ich am Abend noch um den schönen Hoan-Kiem-See und genieße mit einem kühlen Getränk das bunte Treiben entlang des Sees.

Ho Chi Minh-Mausoleum

Die Höhlen von Tam Coc

Durch das ländliche Vietnam werde ich heute nach Ninh Binh in die landschaftlich sehr reizvolle „trockene“ Halongbucht gefahren. In Tam Coc unternehme ich eine entspannte Bootsfahrt auf dem Fluss, der sich durch die einmalige Landschaft schlängelt. Entlang riesiger Karstfelsen und durch dunkle Höhlen schippert das Kanu ganz gemütlich den Fluss entlang. Anschließend schwinge ich mich auf das Rad und fahre mit meinem Reiseleiter ca. eine Stunde lang auf ebenen Straßen durch die sattgrünen Reisfelder. Unterwegs besichtigen wir die Bich Dong Pagode, die nur über einige schweißtreibende Stufen erreichbar ist. Oben angekommen, werde ich mit einem fantastischen Ausblick belohnt. Am Nachmittag erreiche ich schließlich das Emeralda Resort in Ninh Binh, welches sich auf den Öko-Tourismus spezialisiert hat und sehr großzügig in die Natur eingegliedert ist. Die Hotelanlage besteht aus einzelnen kleinen Häuschen, die mit vielen natürlichen Materialien erbaut wurden. Neben einem Innen- und Außenpool sowie einem tollen Spa, bietet das Resort zwei Restaurants, die die Gäste mit sehr leckeren vietnamesischen Gerichten verwöhnen. Definitiv meine erste Wahl in Ninh Binh!

Die Höhlen von Tam Coc

Auf Kreuzfahrt durch die Halong-Bucht

Heute wartet der Höhepunkt einer jeden Vietnam-Reise auf mich: eine Dschunken-Kreuzfahrt durch die atemberaubende Halong-Bucht. Während der Fahrt nach Halong genieße ich den Anblick der landwirtschaftlichen Gebiete des Red-River-Deltas, sehe Wasserbüffel bei der Arbeit und das alltägliche vietnamesische Dorfleben. Schließlich erreiche ich die Bucht. Fast 2.000 Inseln liegen hier verstreut, aus deren smaragdgrünem Wasser sich massive Felsformationen aus Kalkstein erheben. An Bord der Heritage Line - Jasmine Cruise genieße ich ein köstliches Mittagsmenü während die fantastische Landschaft an mir vorbeizieht. Bei Interesse bietet sich die Möglichkeit am Nachmittag ein schwimmendes Dorf zu besichtigen oder am frühen Abend an einem kleinen Kochkurs teilzunehmen. Bei einem leckeren Dinner lasse ich den Tag ganz entspannt ausklingen.

Sonnenuntergang in der Halong-Bucht

Goodbye Vietnam

Für Frühaufsteher bietet sich am nächsten Morgen die Möglichkeit, bei einer Runde Tai Chi ganz entspannt in den Tag zu starten. Anschließend geht es mit dem Beiboot nach Ti Top Island, eine der größten Inseln in der Halong-Bucht. Ti Top Island kann bis zum Gipfel erklommen werden und bietet einen fantastischen Rundumblick, der für die Anstrengungen des Aufstiegs entlohnt. Lassen Sie sich diesen Ausblick nicht entgehen! Anschließend bleibt noch etwas Zeit, um am kleinen Strand kurz in das kühle Nass zu hüpfen. Zurück an Bord hat die Crew ein ausgiebiges Frühstücksbuffet aufgebaut, welches ein letztes Mal zum Schlemmen einlädt. Nach Ankunft am Pier, werde ich zurück nach Hanoi gefahren, wo ich ein Tageszimmer im schicken La Siesta Hotel beziehe. Das Hotel liegt mitten in der Stadt und bietet damit einen optimalen Ausgangspunkt, um die Hauptstadt Vietnams zu erkunden. Ich schlendere ein letztes Mal durch die chaotischen Gassen von Hanoi und genieße die Atmosphäre. Am Abend ist es schließlich so weit, ich fliege zurück nach Deutschland. Eins ist klar: der Abschied ist nicht für lange. Vietnam hat mir sehr gut gefallen und ich werde auf jeden Fall wiederkommen.

Halong Bucht

Sie haben Lust auf Vietnam bekommen? Gern entwirft Jeannette Holder mit Ihnen Ihre ganz persönliche Vietnam-Reise. Sie erreichen sie unter 089 / 12 70 91 – 121 oder unter jeannette(at)asienteam.de.


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