Mirko Schäfer unterwegs in Vietnam und Thailand

Mirko Schäfer in Thailand & Vietnam

„Wie du siehst haben wir auch in Vietnam tolle BMWs“, erzählt mir mein Reiseleiter Ngoc mit einem anerkennenden Nicken. Verdutzt bleibe ich stehen und schau mich um. Ich stehe inmitten der saftig grünen Reisterrassen des Dorfes Yen Duc und sehe bis zum Horizont weder Straßen noch deutsche Autos. „Na hier, unser vietnamesischer BMW – Bauer mit Wasserbüffel.“, erklärt er. „Zuverlässiger als jede Maschine.“  Er lacht genüsslich und ein breites Lächeln bedeckt sein Gesicht.

Es ist genau diese Herzlichkeit, die mir bei meinen Reisen durch Vietnam und Thailand ​​​​​​​besonders in Erinnerung geblieben ist. Und es ist sicher nicht so, als würde es in beiden Ländern an Sehenswürdigkeiten mangeln. Goldene Tempel, glitzernde Metropolen und atemberaubende Landschaften eifern an jeder Station um die Wette und der Speicher meiner Kamera füllt sich schneller als mir lieb ist. Und dennoch ist es die Gastfreundschaft der Menschen, die meiner Reise den letzten Schliff verlieh.  Sich in der Fremde willkommen fühlen, genau dieses Gefühl hat mir mein Abenteuer mit Asien Special Tours gegeben. Was genau einen in Thailand und Vietnam erwartet?

Von der Hauptstadt in die Halong Bucht

Hanoi war der Ausgangspunkt für meine Erlebnisse in Vietnam. Wer seinen Fuß zum ersten Mal in die Hauptstadt des Landes setzt, wird direkt in die Tiefen der vietnamesischen Kultur katapultiert. Lebendige Märkte, exotische Gerüche  und chaotischer Verkehr mit unzähligen Rollern – ein kleiner Kulturschock kann durchaus erwartet werden. Die Stadt besichtige ich in den kommenden Tagen ausgiebig, zunächst geht es direkt weiter in eine Naturlandschaft, die keiner Vorstellung mehr bedarf: Die Halong Bucht.

Ein Stück vom Paradies:  Die 1969 Inseln der Halong Bucht

Mein Guide Ngoc, der früher in Deutschland studiert hat, nimmt mich bereits am Flughafen in Empfang. Während der Fahrt erzählt er mit mehr über die Kultur Vietnams und die beindruckende Entwicklung des Landes, die er während seiner Jahre als Reiseleiter erlebt hat. Seine Begeisterung für das Land ist ansteckend und als wir an Bord der Jasmine Cruise gehen, freue ich mich umso mehr auf die nächsten Tage. 

Die steil aufragenden Kalksteininseln inmitten des smaragdgrünen Wasser werden ihrem Ruf gerecht und verdienen aus gutem Grund den Titel als UNESCO Weltnaturerbe. Wer es zeitlich vereinbaren kann, sollte definitiv mehr als einen Tagesausflug einplanen, vor allem da Sie dann weiter hinaus fahren können und somit die größten Touristenströme hinter sich lassen. Wir machen einen Ausflug zur Tieng Ong Höhle, die Spuren menschlicher Zivilisationen um 10.000 vor Christus aufweist. Ein Aufstieg zur Spitze der Tip-Top-Island verschafft einen tollen Panoramablick über die Bucht. Nach einer Übernachtung an Bord geht es zurück nach Hanoi.

Hanoi: Kulturelle Highlights zwischen 3 Millionen Rollern

Ein Spaziergang durch die quirligen Straßen der Altstadt von Hanoi ist ein Muss, um ein erstes Gefühl für die Stadt zu bekommen. Vorbei an bunten Märkten und durch kleine Gassen geht es zu den ersten Sehenswürdigkeiten: Die St. Josephs Kathedrale zeugt von der Zeit unter französischer Kolonialherrschaft, der Literaturtempel stammt aus dem Jahr 1076 und diente lange Zeit als Universität. Nach einer Eingewöhnungsphase klappt es dann auch mit der Straßenüberquerung in Hanoi - bei drei Millionen Rollern immer wieder ein kleines Abenteuer.

Wasserpuppenkunst in dritter Generation

Eine kurze Fahrt bringt mich zum Haus von Herr Liem. Bereits in dritter Generation stellen er und seine Familie die Figuren für die berühmten Wasserpuppentheater Vietnams her. Ein unvergesslicher Einblick hinter die Kulissen vietnamesischer Handwerkskunst und Tradition erwartet mich. Wer will, darf sogar selbst an einer Puppe arbeiten. Ein absolutes Highlight: Eine dreißigminütiges, privates Wasserpuppentheater im Haus des Künstlers.

Mit der Vespa durch Hanois Straßen

Wie könnte man die Hauptstadt Vietnams besser erkunden als auf dem Rücken einer Vespa? Keine Sorge, wer möchte kann sich zurücklehnen und das Steuer einem geübten Fahrer überlassen. „Es ist so, als ob wir Vietnamesen schon auf dem Motorroller zur Welt kommen“, erklärt mir mein Fahrer mit einem Augenzwinkern. Er bringt mich zu den versteckten Orten der Stadt, die man wirklich nur mit einem Einheimischen findet. Vom Restaurant über den Dächern der Stadt über einen kleinen Jazz-Club bis hin zu einer Bar, in dem man die traditionelle vietnamesische Pho-Suppe in Cocktailform genießen kann. Mein Fahrer entpuppt sich als Multitalent und gibt währenddessen eine Vorstellung als Karaoke-Sänger. Ein unvergesslicher Abend in einem unvergesslichen Land.

Auf nach Thailand

Bequem per Inlandsflug überquere ich die Grenze nach Thailand und finde mich nach etwa eineinhalb Stunden Flug in Chiang Mai wieder. Man kann kaum einen Schritt gehen, ohne am Horizont die goldenen Spitzen eines weiteren atemberaubenden Tempels zu erblicken. Eine erste Tour durch die Stadt samt lokalem Guide zeigt mir einige der schönsten Ecken der Stadt, darunter den Wat Phra Singh.

Auf den Nachtmärkten Thailands

Ein scharfes Zischen erklingt, als die thailändische Marktdame die Fleischspieße auf den Grill legt. In der Dämmerung der Nacht erhält der aufsteigende Rauch eine feine bläuliche Note. Hastig und mit geübten Griffen wenden die Budenbesitzer ihre heiße Ware. Kein Zweifel, von den Nachtmärkten in Thailand geht eine pulsierende Stimmung aus, die jeden Street Food Liebhaber in seinen Bann zieht. Nicht zuletzt ist meine Reise durch die beiden Länder auch ein kulinarisches Abenteuer.  Auf Thailands Märkten empfiehlt sich Kanom Jeen (Curry-Suppe mit Reisnudeln), Kanom Krak (Thailändischer Kokosnuss-Pudding), Phad Thai und der allseits beliebte Klassiker, Mango mit Klebreis. Dort komme ich auch in den Genuss eines Stücks Durian oder „Stinkfrucht“, die ihrem Namen alle Ehre macht. Eine ebenfalls einmalige Erfahrung, auf die ich beim nächsten Mal aber dann doch lieber verzichte.

Sukhothais Tempelruinen entdecken

Auf dem Programmpunkt steht heute eine Fahrt nach Sukhothai. Unterwegs steht ein kleiner Stopp am Wat Phra That Lampang Luan an. Mein Glück: Das Songkran Festival bzw. Neujahrsfest der Thailänder steht vor der Tür, an dem sich die Menschen mit Wasser übergießen und auch Buddha-Statuen und Tempel mit Wasser übergossen werden. Die Vorbereitungen für die Festlichkeiten sind bereits im Gange und so erscheint alles besonders prachtvoll hergerichtet. Der historische Park in Sukhothai ist Grund genug, um die Fahrt in die Stadt auf sich zu nehmen. Im 13. Jahrhundert diente die Stadt als Zentrum des Königreichs. 200 erstaunlich gut erhaltene Tempelruinen zeugen von dieser prachtvollen Zeit. Das Gebiet ist so weitläufig, dass sich hier auch selten große Touristenmengen an ein und derselben Stelle befinden. Von einem zum anderen Tempel gelangt man bequem und einfach per Tuk Tuk, den historischen Hintergrund zu den einzelnen Tempelruinen liefert meine stets gut gelaunte Reiseleiterin.

Zum goldenen Wahrzeichen Chiang Mais

Auf dem Rückweg nach Chiang Mai lerne ich in Ban Phra Phim die Herstellung kleiner Buddha Amulette aus Ton von einem Experten. Der Workshop ermöglicht es außerdem, Bogenschießen und Feuer machen nach traditioneller Art zu lernen.

An den Tempeln Thailands kann man sich niemals satt sehen. Eine weitere Station kurz vor Chiang Mai ist daher Wat Phra That Hariphunchai in Lampun. Das goldene Wahrzeichen Chiang Mais kommt zum Schluss: Wat Phra That Doi Suthep. Dieser liegt auf der Spitze eines Hügels und bietet ganz nebenbei einen schönen Blick über die Stadt. Dort habe ich die Möglichkeit, von einem Mönch eine Segnung zu erhalten. Langes Leben, Glück und Fröhlichkeit schließt dieser in sein Gebet ein – jetzt bin ich für die Zukunft gut gerüstet. Eine spirituelle Begegnung, an die ich mich sicher noch lange zurück erinnern werde.

Kochkurs mit dem thailändischen Chefkoch

Langsam neigt sich mein Abenteuer dem Ende zu. Ein kurzer Flug bringt mich in knapp einer Stunde nach Bangkok, von wo aus es zurück nach München geht. Vor den Flügen bleibt allerdings noch ein halber Tag Zeit, den ich bestens nutze, um ein Stück thailändische Kulinarik mit nach Hause zu nehmen. In der Patawan Cooking School erhalte ich eine Einweisung in die thailändische Kochkunst und lerne die Zubereitung von lokalen Spezialitäten wie zum Beispiel Khao Soi.

Ich verabschiede mich von meiner Reiseleiterin und lasse die Erlebnisse der vergangenen Tage auf dem Rückflug noch einmal Revue passieren. Gerade durch die Begegnung mit den lokalen Guides habe ich Orte gesehen und Menschen getroffen, die für mich völlig fremd und daher umso interessanter waren. Und eins steht fest: Thailand und Vietnam sind Länder, bei denen sich ein zweiter und dritter Besuch lohnt. Ich kann es kaum erwarten.

Wenn Sie selbst Lust auf eine Reise nach Vietnam oder Thailand bekommen haben, fragen Sie gerne unter info(at)asien-special-tours.de oder +49 (0) 89-127091-0 an und wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot nach Ihren Wünschen.
 

 

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