Unsere Vietnam-Expertin Verena unterwegs


Unsere Vietnam-Expertin Verena unterwegs

Xin chào! Das erste Ziel meiner Reise war natürlich die Hauptstadt Hanoi und direkt nach der Ankunft war ich bereits „mittendrin“. Ein Gedränge von unzähligen Autos, aber vor allem Mopeds mit ihren riesigen, teilweise undefinierbaren Ladungen und Vietnamesen mit ihren typischen Reishüten wuseln durch die Stadt. Herzlich willkommen in Vietnam!

Aber Hanoi ist nicht nur laut und hektisch, sondern kann sich in den unzähligen Parks und an den vielen Seen, auch von seiner ganz ruhigen Seite zeigen. Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten wie dem Literaturtempel, einer Fahrradrikschafahrt durch das Altstadtviertel und dem Wasserpuppentheater, kam ich Vietnam durch einen Kochkurs auch kulinarisch gleich etwas näher. Die vietnamesische Küche ist einfach nur köstlich!

Rikscha Fahrt, Hanoi, Vietnam Rundreise
Kochkurs, Hanoi, Vietnam Rundreise

Dass Vietnam vor allem auch wunderschöne Natur zu bieten hat, zeigt mir das Land anschließend zunächst in der Trockenen Halong-Bucht (Ninh Binh). Zahlreiche Hügel erheben sich kegelförmig oder auch schmal wie Säulen aus ebener Erde und bilden aus der Entfernung betrachtet ein unbeschreibliches Panorama! Bei einer gemütlichen Fahrradtour konnte ich diese Landschaft so richtig genießen. Doch eigentlich ist die Trockene Halong-Bucht eher als „Vorbereitung“ auf eines der absoluten Highlights einer jeden Vietnam-Reise zu sehen: die Halong-Bucht! Während ich auf einer luxuriösen Holzdschunke durch diese traumhafte Bucht schipperte, kam ich aus dem Staunen über die unzähligen Karstfelsen, die aus dem Meer hervorragen, gar nicht mehr heraus.

Halong Bucht, Vietnam Reisen

Ein kurzer Flug brachte mich dann nach Zentral-Vietnam. Hue, die alte Königsstadt, verfügt über gewaltige Zeugnisse vergangener Zeiten. Natürlich habe ich mir die Besichtigung der „Zitadelle“, die nach dem Vorbild der „Verbotenen Stadt“ in Peking gebaut wurde, nicht nehmen lassen. Genau in der Mitte meiner Reise, erlebte ich mein persönliches Highlight: das Hafenstädtchen Hoi An. Die Altstadt ist UNESCO Weltkulturerbe und hat dies auch absolut verdient. Besonders am Abend, wenn die unzähligen, bunten Lampions (die man übrigens auch selbst herstellen kann) hell erleuchtet sind, versprüht die Stadt ein ganz besonderes Flair. Da Hoi An nicht nur eine liebenswerte Altstadt, sondern auch langgezogene Strände und schöne Hotels bietet, lohnt es sich hier in jedem Fall auch mehrere Tage zu bleiben.

Wolkenpass, Vietnam Rundreise
Tempel in Hoi An, Vietnam Rundreise

Dalat, die nächste Station meiner Reise, liegt im zentralen Hochland und verspricht daher ein ganzjährig mildes Klima. Hier sieht es an jeder Ecke aus wie in Frankreich, da die französischen Kolonialherren Dalat regelmäßig als Feriendomizil nutzten. Doch Dalat wird auch seinem Ruf als „Blumenstadt“ in jeder Weise gerecht. Wer es ein bisschen aktiver mag, kommt hier auf jeden Fall auch auf seine Kosten: Wanderungen, Radtouren, Golf spielen, aber auch Extremsportarten wie Canyoning sind hier bestens möglich.

Auf in den Süden! Ein nur 45-minütiger Flug brachte mich nach Saigon, bzw. korrekterweise nach Ho-Chi-Minh-City. Saigon, im Gegensatz zu Hanoi, sehr viel westlicher und kosmopolitischer, zog mich von Anfang an in seinen Bann. Ein erfahrener Vespa-Fahrer führte mich zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie der Kathedrale, der Oper, dem Wiedervereinigungspalast und dem Hauptpostamt. Die Stadtbesichtigung auf der Vespa ist eine wunderbare Möglichkeit, um eine Stadtbesichtigung mal ganz anders zu gestalten und es ist einfach nur spannend plötzlich Teil des hupenden Vespa-Gewirrs zu sein. Ich habe die Tour direkt früh am Morgen gemacht, sodass ich mir zum Frühstück natürlich eine leckere „Pho-Nudelsuppe“, das traditionelle Frühstück der Vietnamesen, nicht entgehen lassen habe. Lecker gegessen habe ich am Abend im KOTO (= Know one, teach one) Restaurant, eine gemeinnützige Organisation, die sich benachteiligter Kinder annimmt und diese ausbildet. Hier lernen die jungen Angestellten mehr über soziales Verhalten, können Englischkenntnisse erwerben und werden in die Kunst des Kochens eingeführt.

Abgerundet wurde meine wunderschöne Reise von einem Besuch des Mekong-Deltas. Am besten erkundet man die Gegend mit einem Schiff, denn so ist man mittendrin im Geschehen. Ich fuhr vorbei an von außergewöhnlichen Pflanzen gesäumten Ufern und genoss die wunderbare Ruhe.

Einheimische im Mekong Delta, Vietnam Rundreise

Hier lassen sich die Einwohner von der Natur in ihrem Tagesablauf beeinflussen und leben meist auf Booten. Einfach faszinierend wie die Einheimischen ihren Lebensunterhalt am Ufer bestreiten! Früh aufzustehen lohnt sich, denn dann können Sie die berühmten Schwimmenden Märkte am besten erkunden.

Vollgepackt mit neuen Eindrücken hieß es nach zwei Wochen leider Abschied nehmen. Die malerischen Naturschönheiten, aufstrebenden Metropolen, weltoffenen Menschen und nicht zuletzt das köstliche vietnamesische Essen, haben mich fasziniert und ich werde sicher wieder kommen!
 

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