Für Ihren Vietnam-Urlaub empfiehlt es sich, eine gut ausgestattete Reiseapotheke mitzunehmen. Vietnamesische Apotheken bieten jedoch auch eine breite Auswahl an westlichen und asiatischen Medikamenten. Bei kleineren Verletzungen oder Erkrankungen sind die lokalen Krankenhäuser gut ausgestattet, insbesondere in Saigon und Hanoi, wo viele westliche Ärzte tätig sind. Beachten Sie, dass Behandlungen vor Ort bar zu bezahlen sind. Daher ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung inklusive Reiserückholversicherung ratsam.
Das Fotografieren von Menschen erfordert auch in Vietnam Fingerspitzengefühl. Nicht jeder möchte unfreiwillig zum Fotomodell werden. Bevor Sie auf den Auslöser drücken, vergewissern Sie sich – bei Sprachbarrieren durch Zeigen auf die Kamera –, ob das Modell mit dem Foto einverstanden ist. Ein Nicken des Gegenübers signalisiert Zustimmung. Das Fotografieren auf Flughäfen ist generell verboten, auch in einigen Tempeln. Es ist ratsam Hinweisschilder zu beachten oder sich beim Reiseleiter, bei Unsicherheit zu erkundigen. Das Fotografieren von militärischen oder staatlichen Einrichtungen ist immer problematisch.
Vietnam Airlines ist die einzige Fluggesellschaft, die Direktflüge ab Frankfurt nach Vietnam anbietet, insbesondere nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt. Diese Flüge erfolgen ohne Zwischenstopp. Zudem gibt es zahlreiche andere Fluggesellschaften, die Flüge mit Zwischenstopps anbieten, darunter Thai Airways, Lufthansa (meist in Partnerschaft mit anderen Airlines über Codeshare-Verbindungen), Malaysia Airlines, Qatar Airways, Singapore Airlines und viele mehr. Diese Flüge führen über verschiedene Drehkreuze wie Bangkok, Doha oder Singapur.
Die offizielle Währung in Vietnam ist der Vietnamesische Dong (VND), dessen Wechselkurs sich nach den internationalen Devisenmärkten richtet und täglich festgelegt wird. Es empfiehlt sich, Bargeld in Euro oder US-Dollar mitzunehmen und dieses vor Ort in Dong umzutauschen. Der US-Dollar wird vielerorts akzeptiert, insbesondere in den größeren Städten und touristischen Gebieten. Für kleinere Einkäufe, etwa auf Märkten, ist es ratsam, Dong in kleineren Scheinen dabeizuhaben, da viele Geschäfte keine anderen Währungen annehmen. Geld kann bequem in Wechselstuben, Banken, Postämtern oder an Flughäfen umgetauscht werden. Auch viele Hotels bieten einen Wechselservice an, wobei der Kurs dort jedoch häufig weniger vorteilhaft ist als in offiziellen Wechselstuben. In den größeren Städten stehen zahlreiche Geldautomaten (ATMs) zur Verfügung, die internationale Kreditkarten und Maestro-Karten akzeptieren, sodass der Dong problemlos abgehoben werden kann. In ländlicheren Regionen hingegen ist Bargeld oft die einzige Zahlungsmöglichkeit, da dort weder Geldautomaten vorhanden sind noch Kreditkarten weit verbreitet akzeptiert werden.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, Ihre Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu überprüfen und ggf. aufzufrischen. Da Impfempfehlungen je nach Region und Reisezeit variieren, ist eine fachärztliche Beratung durch einen Hausarzt oder ein Tropeninstitut ratsam. Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes sowie beim RKI.
Für Ihren Vietnam-Urlaub benötigen Sie ganzjährig atmungsaktive und pflegeleichte Sommerkleidung. Wenn Sie in den Norden reisen, sollten Sie besonders von Ende Oktober bis Januar zusätzlich Pullover oder Jacken einpacken. In den Monaten November bis Januar kann es dort nasskalt sein, sodass auch wärmere Kleidung erforderlich wird. Sonnenbrillen und Regenschutz sind das ganze Jahr über notwendig, um sich vor der Sonne und den gelegentlichen Regenfällen zu schützen. Bitte beachten Sie außerdem, dass in religiösen Stätten kurze Hosen und Röcke oft nicht gern gesehen und manchmal sogar nicht erlaubt sind.
In den Städten beträgt die Netzspannung 220 Volt, auf dem Land sind auch noch 110 Volt anzutreffen, was jedoch seltener wird. Da die Steckerarten variieren, ist ein Universaladapter empfehlenswert. In modernen Hotels und großen Städten gibt es Adaptermöglichkeiten, doch ein eigener Adapter ist besonders in ländlicheren Gegenden sinnvoll. Universaladapter sind auch in Geschäften und auf Märkten erhältlich. Stromschwankungen, die für empfindliche Geräte problematisch sein können, sind zwar weiterhin ein Thema, aber immer seltener. Handelsübliche Batterien und Akkus sind überall erhältlich.
Aufgrund der langgestreckten Form Vietnams bietet es sich an, entweder von Nord nach Süd oder von Süd nach Nord zu reisen. Entlang dieser Route befinden sich die meisten wichtigen Sehenswürdigkeiten des Landes. Auf der Hauptroute verkehren regelmäßig Züge und Busse, die die großen Städte und touristischen Highlights miteinander verbinden. Wer jedoch das Vietnam abseits der klassischen Touristenströme entdecken möchte, sollte ein Auto mit Fahrer mieten. So lässt sich das Zentrale Hochland mit seinen vielfältigen ethnischen Minderheiten sowie die beeindruckenden Berge und Nationalparks auf individuelle Weise und mit größerer Flexibilität erkunden.
Vietnam ist ein insgesamt sicheres Reiseland mit einer niedrigen Rate an Gewaltkriminalität. In einigen touristischen Gebieten, besonders in Ho Chi Minh Stadt, kann es jedoch vereinzelt zu Diebstählen kommen. Auch am Bahnhof in Hanoi ist es ratsam besonders zu vorsichtig sein, insbesondere nach der Ankunft mit dem Nachtzug. Es wird empfohlen, Wertgegenstände wie Schmuck unauffällig zu tragen. Nach Einbruch der Dunkelheit sind Fahrten mit Fahrradtaxis (Cyclos) oder Motorradtaxis (Xe Om) in weniger belebten Bereichen nicht immer empfehlenswert. Generell ist es ratsam auf ihre Wertsachen zu achten und in belebten Gegenden besonders aufmerksam zu bleiben.
Deutsche Urlauber können bis zu 45 Tage visumfrei nach Vietnam einreisen, sofern der Reisepass bei Ankunft noch mindestens sechs Monate gültig ist. Als Nachweis für die rechtzeitige Ausreise muss zwingend ein Ausdruck des Rück- oder Weiterflugtickets vorgelegt werden. Für Aufenthalte, die über diesen Zeitraum hinausgehen, ist vorab ein Visum zu beantragen. Auch Schweizer Staatsangehörige können bis zu 45 Tage visumsfrei einreisen. Österreicher dagegen benötigen für jede Einreise nach Vietnam zwingend ein Visum, unabhängig von der Dauer des Aufenthalts.
Einreise- und Visabestimmungen können sich kurzfristig ändern. Die hier aufgeführten Angaben dienen als erste Orientierung. Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes. Gerne beraten wir Sie im Rahmen Ihrer Reise persönlich.
Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt 6 Stunden während der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) und 5 Stunden während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ).
Bitte informieren Sie sich im Voraus über die aktuell geltenden Bestimmungen. Die Ausfuhr von Antiquitäten aus Vietnam unterliegt strengen Regelungen, die nach Art und Bedeutung der Kunstgegenstände differenziert werden. In der Regel dürfen Antiquitäten nur mit einer Genehmigung der örtlichen Behörden ausgeführt werden, die in vielen Fällen nur schwer zu erhalten ist. Auch bei der Mitnahme von Reproduktionen empfiehlt es sich, eine Bestätigung des Händlers beizufügen, um Unklarheiten zu vermeiden. Weitere Informationen zur Einreise nach Deutschland finden Sie unter www.zoll.de.
Montag - Freitag von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Für eine Beratung vor Ort vereinbaren Sie bitte vorab einen Termin.